Die Kölnische Karnevals-Gesellschaft von 1945 e.V. mit dem
freudeversprühenden Grau, heißt Sie Willkommen . . .
Wir bedanken uns bei unseren
Mitgliedern, Freunden & Förderern:
Wie Phönix aus der Asche
„Et muss widder jet ze laache jevve!" Unerschütterliche Lebensfreude sprach aus
diesem Satz, mit dem im Oktober 1945 einige junge Männer in der von den Engländern
besetzten Trümmerstadt Köln dem „Brauchtumsvater" Thomas Liessem von ihrem
Plan berichteten, eine Karnevalsgesellschaft zu gründen. „Un söns hatt ehr kein Sorje?",
schüttelte Liessem ungläubig den Kopf. Doch auch diese Skepsis des späteren Fest-
komitee-Präsidenten konnte den Freundeskreis in seinem Vertrauen auf die lebensbe-
jahende Mentalität der Kölner in der zerstörten Stadt nicht erschüttern und in seinem
Enthusiasmus für das vaterstädtische Fest nicht bremsen.



Bereits wenige Wochen später, exakt am 11.11.1945, wurde die „Kölnische Karnevals-
Gesellschaft" aus der Taufe gehoben, Was die Initiatoren, Dr. Willy Jacobi, Christian
Boley, Josef Fabry und Heinz Münchow, damals allerdings noch nicht ahnen konnten,
war, dass ihre neue „Kölnische" heute als eine der führenden Komitee-Gesellschaften
im kölschen Fasteleer gilt und mit Stolz und Freude auf die vergangenen fünf Jahrzehnte
zurückblickt. Es fing ja auch alles ganz harmlos an: „Wenn ich su an ming Heimat
denke..." Das von Willi Ostermann in seinem Lied sehnsuchtsvoll ausgedrückte
Heimweh beseelte die Kölner, die in Kriegsgefangenen- und Internierungslagern
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